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Vor der Hundert-Tage-Bilanz
Während ich diese Zeilen schreibe, sind wir noch ungefähr eine Woche davon entfernt, dass eine Flut von Bewertungen über die ersten hundert Tage der neuen Regierung die ungarische Öffentlichkeit überschwemmen wird. Insofern habe ich es leichter, als mich die Mehrheitsmeinungen noch nicht beeinflussen können. Ich vermute, dass auch diesmal jene Themen überwiegen werden, die gerade aktuell sind oder zuletzt als besonders wichtig galten – etwa der Wechsel im Amt des Staatspräsid
László Kéri


Zu Gast bei Paul Lendvai - Ein Sommergespräch über Europa, Demokratie, Ungarn und ein Leben für den Journalismus
Wir sind heute zu Gast bei Paul Lendvai in seinem Sommerhaus im Burgenland. In einem schattigen Gartenpavillon sprechen wir mit einem Mann, der seit Jahrzehnten zu den profiliertesten politischen Publizisten Österreichs zählt und die Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa wie kaum ein anderer begleitet hat. Der gebürtige Budapester lebt seit 1957 in Österreich, war langjähriger Korrespondent der Financial Times, leitete die Osteuropa-Redaktion des ORF und prägte über mehr als
Andrea Seidler


„Ohne engagierte Menschen funktioniert keine Volksgruppenarbeit!“
Wenig Fördermittel, wenig Sendezeit, immer weniger Freiwillige – und dennoch behauptet sich eine der erfolgreichsten Institutionen der burgenländischen Ungarn. Im zweiten Teil unseres Interviews spricht Attila Somogyi, Vorsitzender des Ungarischen Volksgruppenbeirats und Leiter der Volkshochschule der burgenländischen Ungarn in Oberwart, offen über die Kriterien der Verteilung der Volksgruppenförderungen, die Herausforderungen des Ungarischunterrichts heute, die Situation der
Andrea Seidler


"Die Rechte sind da – aber sie werden nicht durchgesetzt"
Mag. Attila Somogyi steht seit vier Jahren dem ungarischen Volksgruppenbeirat vor, war davor bereits über 20 Jahre lang Mitglied des Beirates und ist darüber hinaus Geschäftsführer der Ungarischen Volkshochschule in Oberwart. Andrea Seidler führte mit ihm in Oberwart, wo er auch Pädagoge am Zweisprachigen Gymnasium ist, das folgende Interview, in dessen Zentrum die Forderung nach einem durchgehenden ungarischsprachigen Schulunterricht und die erwünschte Neuformulierung des mi
Andrea Seidler
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